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News 2006

15.4.2006
Nimmt Räikkönen Schumachers Platz ein?

Ferraris Technischer Direktor Ross Brawn rechnet fest "bis Mai oder Juni" damit, dass Michael Schumacher seine Zukunftspläne offenbart. "Zur Zeit finden Gespräche statt. Es liegt an Schumacher, sich zu entscheiden. Wir haben ihm keine Fristen gesetzt", sagte Brawn der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung'. Der Kerpener hatte mehrfach erklärt, bis zur Saisonmitte bekannt zu geben, ob er auch 2007 Rennen fahren wird.

Dagegen scheint der Wechsel von McLaren-Mercedes-Fahrer Kimi Räikkönen zur Scuderia in der kommenden Saison sicher zu sein. "Der Finne ist fix bei Ferrari", bestätigte das Blatt Berichte mehrerer Zeitungen. Die Verpflichtung soll bereits im Februar 2005 in Absprache mit Schumacher eingeleitet worden zu sein. Ob Kimi jedoch Teamkollege oder Nachfolger des siebenmaligen Weltmeisters bei Ferrari wird, ist noch unklar.


31.3.2006
Einfrieren der Motoren ist "diskutabel"

Dass der Traum von der eigenen Meisterschaft aber bereits ad acta gelegt werden musste, wurde jüngst durch eine gemeinsame Bekanntgabe von Toyota und der FIA deutlich. Toyota zählt neben DaimlerChrysler, BMW, Honda und Weltmeister Renault zur so genannten Herstellervereinigung GPMA. Die Japaner und die FIA verkündeten kürzlich, dass vom kommenden Jahr an der Große Preis von Japan wieder auf der neu herausgeputzten Toyota-Strecke in Fuji anstatt in Suzuka durchgeführt wird. Umso unwahrscheinlicher ist daher die Annahme, dass Toyota das Steuer noch einmal hin zu einer eigenen Rennserie der GPMA drehen könnte.

Dennoch wird es weitere Diskussionen geben. "Man muss sich jetzt zusammensetzen und das Reglement so modifizieren, wie es den Wünschen der Mehrheit der Teams entspricht", forderte Haug. Es gebe noch einige Maßnahmen. Als einen "diskutablen Ansatz" bezeichnete der Mercedes-Motorsportchef den von der FIA veröffentlichten Regelentwurf, der das Einfrieren der Motorenentwicklung vorsieht. "Der braucht aber noch Feinschliff", fügte er hinzu. Als großen Erfolg für die Hersteller wertete Haug die neue Mehrheitsklausel in der FIA-Satzung.

Bereits am vergangenen Wochenende hatten sich in der Motorenfrage Ingenieure von Cosworth, Ferrari und Renault mit den Verantwortlichen der FIA in Maranello eingefunden. Dabei einigten sie sich auf ein Einfrieren der Motorenentwicklung für fünf Jahre - konkret von 2008 bis 2012. Dies entspricht dem Zeitraum, für den dann auch das neue Concorde Geltung haben soll. In der 'Formel-1-Verfassung' werden die Geldflüsse geregelt. Sechs Rennställe bestätigten bereits das neue Agreement von Bernie Ecclestone. Als erstes ging Ferrari vor gut über einem Jahr in die Spur - angeblich mit 100 Millionen Euro geködert.

Die Hersteller sehen sich auch in den Verhandlungen mit Ecclestone, der praktisch von einer Einigung sprach, auf dem richtigen Weg. "Die Hersteller sorgen für den Wettbewerb und den Kampf an der Spitze. Wir wollen einen Teil von dem Kuchen haben", betonte Haug und fasste die Hauptforderungspunkte der GPMA zusammen: "Wir wollen eine klare Steigerung der Einnahmen, ein liberales Reglement und eine deutliche Kostensenkung."


30.3.2006
Zukunft der Formel 1 vorerst gesichert

Die Konkurrenzserie ist praktisch vom Tisch, doch für Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug sind die Hersteller nicht die Verlierer in dem Jahre dauernden Machtkampf um die Zukunft der Formel 1. "Ich sehe es nicht so, dass die Hersteller klein beigegeben haben. Sie fühlen sich nicht in die Knie gezwungen", sagte Haug. Die in der GPMA zusammengeschlossenen fünf 'Rebellen' Mercedes, BMW, Honda, Toyota und Renault schrieben sich nach einem Ultimatum von FIA-Präsident Max Mosley fristgemäß für die Weltmeisterschaft 2008 ein.

Haug will dies aber nicht als endgültiges Bekenntnis ohne Wenn und Aber zur weiteren Zusammenarbeit verstanden wissen. "Mit der Einschreibung vergibt man sich nichts", versicherte der Mercedes- Motorsportchef. "Als letzte Konsequenz bleibt immer noch eine eigene Serie, auch wenn ich die Wahrscheinlichkeit dafür als gering einschätze."

30.03.2006 (© Mercedes-Benz)

Kimi auch ein talentierter Busfahrer

Einen Tag vor dem Beginn des Grand Prix von Australien in Melbourne wechselte Kimi Räikkönen seinen McLaren MP4-21 Boliden mit einem Mercedes-Benz Citaro Brennstoffzellenbus.
Kimi Räikkönen ist in Melbourne mit einem Mercedes-Benz Citaro Brennstoffzellenbus gefahren. Einen Tag vor dem Beginn des Trainings für den Grand Prix von Australien besuchte der Finne den Firmensitz von DaimlerChrysler AustraliaPacific. Dort saß er am Steuer eines emissionsfreien Busses, der an diesem Rennwochenende für Strecken-Rundfahrten mit VIPs eingesetzt wird.
Der Bus ist einer von zweien, die normalerweise in der westaustralischen Stadt Perth im Einsatz sind und während der Commonwealthspiele in Melbourne genutzt wurden, um ein Beispiel für umweltfreundlichen Personennahverkehr zu geben. In Perth werden von den dortigen Verkehrsbetrieben seit anderthalb Jahren insgesamt drei dieser emissionsfreien Busse testweise eingesetzt.
"Das ist eine große Sache für die Zukunft der automobilen Fortbewegung, da mache ich gerne mit", sagte Kimi Räikkönen nach seiner Busfahrt. "Ich wusste gar nicht, dass das so einfach ist, ich hatte mir das viel komplizierter vorgestellt." Auch in Zukunft will sich Kimi für derartige Projekte von DaimlerChrysler einsetzen: "Diese Sache ist es wert, unterstützt zu werden."


11.3.2006
Renault bietet Räikkönen 48 Millionen Euro

Hitzerennen in Malaysia - und auch hinter den Kulissen geht es ganz heiß her. Der Wechsel-Poker in der Königsklasse ist bereits beim zweiten Rennen der Saison voll entbrannt. Im Mittelpunkt: McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen. Laut skandinavischen Medienberichten will Renault den Finnen für die kommende Saison verpflichten. Die Franzosen bieten dem 'Iceman' angeblich einen Zweijahres-Vertrag und wollen ihm dafür 48 Millionen Euro Gage zahlen.

Nach einem Bericht der Münchner 'Abendzeitung' hat die Renault-Konzernspitze bei einem Treffen mit Teamchef Flavio Briatore angeblich die nötigen Millionen für die Verpflichtung Räikkönens bereits bewilligt. Das Interesse der Franzosen macht Sinn: Das Weltmeister-Team sucht einen adäquaten Ersatz für Fernando Alonso, der den Rennstall Ende dieser Saison in Richtung McLaren-Mercedes verlässt. Räikkönens Vertrag bei den Silberpfeilen läuft dagegen Ende 2006 aus. Gerüchte, nach denen der 26-Jährige bereits einen Vorvertrag bei Ferrari unterzeichnet habe, hatte Räikkönen bereits vor dem Saison-Start in Bahrain dementiert: "Ich habe nirgends unterschrieben und konzentriere mich ganz auf meine Arbeit bei McLaren-Mercedes."
Provoziert Montoya seinen Rauswurf?

Neben Renault und Ferrari scheint auch Toyota Interesse am WM-Zweiten von 2005 zu haben. Mercedes-Motorsportchef Nobert Haug reagierte gelassen auf den neuerlichen Wirbel um seinen Schützling. "Fakt ist und bleibt, was Kimi zu diesem Thema sagt. Und das ist, dass er für uns fährt und noch nichts für 2007 entschieden hat", sagte der Schwabe, der sich sicherlich auch freuen dürfte, wenn Räikkönen seinen Vertrag bei den Silbernen verlängert.

Lieber würde man auf Juan Pablo Montoya verzichten, der sich im Team immer mehr ins Abseits manöveriert. In Bahrain äußerte der Kolumbinaer offen den Verdacht, dass sein Motor schwächer sei als der seines Teamkollegen, lästerte außerdem über die Abstimmung seines Autos und schwänzte einen PR-Termin. Teamchef Ron Dennis war stinksauer. Insider vermuten, dass Montoya bewußt seinen Rauswurf provoziert. Angeblich soll sich der Südamerikaner bereits bei Renault und BMW angeboten haben. Die größten Chancen hat der siebenmalige GP-Sieger wohl bei Red Bull Racing. Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz, der für 2007 einen absoluten Top-Piloten verpflichten will, hat bereits Interesse signalisiert.

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25.9.2005

Kimi bleibt ein Silberpfeil

Norbert Haug schließt einen Wechsel Kimi Räikkönens von McLaren-Mercedes zu Ferrari aus. "Es gibt keine Absichtserklärung und kein Signal von Kimi, dass er wechseln will. Er wird aus meiner Sicht auch nach 2006 hundertprozentig bei uns weiter machen", sagte der Mercedes-Motorsportchef in einem Interview mit der 'Bild am Sonntag'. Das britisch-deutsche Formel-1-Team könne dem finnischen Piloten das Beste bieten. Dies finde er so schnell in keinem anderen Rennstall.
McLaren-Teamchef Ron Dennis führte als einzig denkbaren Grund ein höheres finanzielles Angebot eines Konkurrenten an. Er habe aber keinen Anhaltspunkt, dass Räikkönen gehen wolle. Generell sagte der Brite: "Wenn jemand gehen will, dann muss er gehen." In so einem Fall würde McLaren-Mercedes mit seinem Superauto einen anderen Piloten suchen - "und was meinen Sie, wie schnell der nächste Siegfahrer bei uns ist".


13.7.2005

Warum Ron Dennis Kimi bewundert

Vor der Saison gab es über Kimi Räikkönen viele negative Schlagzeilen. Sein Teamchef Ron Dennis erklärte nun, warum er seinen Schützling dennoch nie zwingen würde sich zu verändern.

Viel passierte in der Vergangenheit im Privatleben des Kimi Räikkönen, weswegen sich Ron Dennis & Co des Öfteren mit unliebsamen Pressemeldungen - egal ob sie nun stimmten oder nicht - herumschlagen mussten.

"Einige Fahrer sind halt herausfordernder als andere", beginnt Dennis seine finnische Analyse in der Sport Bild. "Natürlich habe ich den Willen. Aber ich kann nichts erzwingen. Ich werde es nicht riskieren, mit seiner Einstellung zu spielen", lehnt er es ab jenen Kimi Räikkönen, der am letzten Wochenende mit dem schwersten Auto im Feld die drittschnellste Qualfiyingzeit erzielt hat, verändern zu wollen. "Seine Einstellung ist nämlich grundsätzlich positiv."

"Ich will, dass er Rennen gewinnt. Aber Formel-1-Fahrer wie Kimi sitzen von Kart-Tagen an ihr ganzes Leben hinterm Steuer. Da will man halt mal was nachholen", nimmt er seinen Schützling trotz seiner 'Eskapaden' in Schutz. "Deshalb ist Kimi ein 25 Jahre alter Mann, der noch einen 18jährigen Jungen in sich trägt."

Rein sportlich betrachtet besitzt der Finne ohnehin beinahe alles, was er braucht um erfolgreich zu sein. "Ihm fehlte es nie an Talent oder Einsatzbereitschaft. Ihm fehlt nur Erfahrung", sagt Dennis. "Was mich am meisten beeindruckt, ist seine Fähigkeit, mit Versagen und Pech umzugehen. Wenn ich sehe, wie schnell er Scheitern abhakt und das mit mir selbst vergleiche, dann muss ich sagen: Ich bin dabei 100-mal schlechter als er. Mit dieser Gabe gibt er dem Team beispielhafte Impulse. Wobei das Wort Team in der Formel 1 intensiv benutzt und nicht immer gelebt wird."


12.7.2005

Der WM-Zug ist abgefahren

Der Große Preis von Großbritannien hat es eindrucksvoll gezeigt: McLaren-Mercedes ist das Maß der Dinge in der Formel 1, beinahe gleichauf folgt das Renault-Team, und dann kommt lange nichts. Bestenfalls drittstärkste Kraft im Feld der Formel 1 ist Ferrari. Der Abstand zu den Branchenführern ist so groß, dass sogar bei Berufsoptimist Michael Schumacher Resignation eingekehrt ist. Wie bereits beim Frankreich-GP entging der Weltmeister auch in Silverstone nur knapp einer Überrundung des Siegers. Schumachers bittere Erkenntnis: "Die Weltmeisterschaft ist in weite, weite Ferne gerückt." Schumi hat die Titelverteidigung abgehakt.

Die Konkurrenz hat den siebenmaligen Weltmeister schon nicht mehr auf der Rechnung. "Der WM-Zug ist für Schumacher endgültig abgefahren", lästerte Renault-Teamchef Flavio Briatore. Angesichts von 34 Punkten Rückstand auf WM-Spitzenreiter Fernando Alonso (77 WM-Zähler) ist Briatores Einschätzung korrekt. Und auch der Weltmeister selbst wusste nach seinem 6. Rang beim Großbritannien-GP: "Platz sechs ist nicht viel wert. Vor allem, wenn man sich die Zeiten anschaut. Im Rennen sieht das nicht sehr gut aus für uns", sagte der Ferrari-Star.


2.7.2005

FIA Pressekonferenz in Magny Cours

In der FIA Pressekonferenz vor dem Grand Prix von Frankreich in Magny Cours spricht Kimi Räikkönen unter anderem über verlorene Punkte und sein Vertrauen in die Reifen von Michelin.

Frage: Wie siehst du das letzte Rennen? Hast du das Gefühl, dort zehn Punkte verloren zu haben?

Kimi: Es war schon enttäuschend, aber unter diesen Umständen gab es nichts, was ich hätte tun können. Also habe ich bei dem, was wir tun sollten, auf die Leute gehört. Das war letztlich die Entscheidung.

Frage: Aber wenn man sich die Meisterschaft ansieht, dann kam Michael Schumacher zehn Punkte näher an dich heran.

Kimi: Ja, das tut natürlich weh. Aber uns schmerzt jedes Rennen, in dem wir nicht starten, denn wir brauchen so viele Rennen wie möglich, um Renault und Fernando Alonso einzuholen. So ist die Situation und wir wollen es auch hier versuchen.

Frage: Was denkst du über den Kurs hier in Magny-Cours?

Kimi: Es ist ein netter Kurs. Im vergangenen Jahr hatten wir kein sonderlich gutes Rennen, aber wir kamen mit dem neuen Auto hierher. Ich denke, dass das Auto gut sein sollte. Wir haben einige neue Teile dabei und auch einen neuen Motor.

Frage: Die FIA hat 20 Termine für die Formel-1-Saison 2006 reserviert, darunter sind auch drei aufeinander folgende Rennen. Wie denkst du als Fahrer darüber?

Kimi: Ich habe noch keine Termine gesehen. Aber für uns Fahrer macht das kaum einen Unterschied, denn wenn die Rennen nicht aufeinander folgen, dann gehen wir eben testen.

Frage: Haben deine Ingenieure die von Ferrari in Indianapolis gefahrenen Rundenzeiten ausgewertet, um abzuschätzen, wie ihr im Rennen im Vergleich ausgesehen hättet?

Kimi: Ich war schon auf dem Weg nach New York bevor das Rennen beendet war. Bisher habe ich meine Ingenieure noch nicht gesehen. Vielleicht haben sie sich das angesehen, dann weiß ich das später auch.

Frage: Bist du besorgt, dass nach den Vorfällen und der Entscheidung in Paris die Reifen von Michelin nun etwas konservativer und damit langsamer sein könnten?

Kimi: Ich weiß nur, dass die Reifen nicht zur letzten schnellen Kurve passten. Den Rest müsste man Michelin fragen.

Frage: Es wurden Gerüchte geäußert, wonach es Probleme mit der Flanke der Michelin-Reifen geben könnte. Wir kommen in diesem Jahr noch nach Monza. Hast du nicht Angst, dass so etwas dort wieder passieren könnte, zumal man über einige Randsteine fahren muss?

Kimi: Nein, ich mache mir darüber keine Sorgen. Der Kurs ist vollkommen anders. Auch wenn es ein Hochgeschwindigkeitskurs ist, so sind die Kurvengeschwindigkeiten nicht so hoch wie in Indianapolis. Zudem ist die Kurve in Indy überhöht, ich denke, auch das trug zum Problem bei.


23.6.2005

Michelin war gewarnt - und handelte nicht

Der Verantwortliche für das Rennen der Schande in Indianapolis ist gefunden: Reifenhersteller Michelin. Formel-1-Boss: Bernie Ecclestone: "Michelin hat die falschen Reifen gebracht, ganz einfach." Die Pneus, die die Franzosen mit zum Grand Prix der USA brachten, waren den extremen Anforderungen der Strecke nicht gewachsen. Folge: Der Horror-Crash von Toyota-Pilot Ralf Schumacher in der Steilkurve und schließlich die Rennaufgabe der von Michelin belieferten Teams - die größte Blamage in der Formel-1-Geschichte.

Dabei war Michelin gewarnt: Am 1. Juni, drei Tage nach dem dramatischen Reifenplatzer von McLaren-Mercedes-Pilot Kimi Räikkönen beim Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring, hatte der Präsident des Internationalen Automobilverbands (FIA), Max Mosley, die Reifenhersteller explizit aufgefordert: "Die Reifen sollten so gebaut sein, dass sie unter allen Umständen halten. Bei längeren Perioden hinter dem Safety-Car, Fahrten abseits der Piste oder über die Randsteine, im Kontakt mit anderen Autos und beim Überfahren von Trümmerteilen. Die Reifen müssen zuverlässig sein."


17.6.2005

Montoya will Räikkönen helfen

Sollte Räikkönen im weiteren Verlauf der WM die Hilfe von Juan Pablo Montoya benötigen, würde ihn der Kolumbianer unterstützen, sobald er keine Titelchance mehr für sich selbst sieht. Eine Teamorder zu Gunsten des Finnen durch McLaren-Chef Ron Dennis schließt er aber aus. "Das würde er nicht tun, es ist ja auch nicht erlaubt. Die Regeln sagen, dass es keine Teamorder geben darf." Wenn es dazu käme, dass er Räikkönen überholen ließe, "wäre es meine Entscheidung, nicht die von Ron", stellte der Kolumbianer klar.


Berger sieht Renault am Limit

Trotz 22 Punkten Rückstand auf Fernando Alonso - für Gerhard Berger ist klar: "Kimi Räikkönen wird Weltmeister", sagte der Ex-Formel-1-Pilot im 'kicker'. Die Begründung des Österreichers ist simpel: "Weil der McLaren das schnellste Auto ist und immer noch schneller wird", sagte Berger und rechnete vor: "Wenn Alonso in Indy noch mal ausfällt und Räikkönen wieder gewinnt, ist der Abstand halbiert - und wir haben einen offenen Schlagabtausch. Das wird spannend!"
Alonsos Renault-Team sieht Berger dagegen "fast schon am Limit". Renault habe als Team und mit den Fahrern fast alle Möglichkeiten ausgereizt, "während McLaren immer noch Schritte nach vorne macht".


6.6.2005

Kimi hofft auf ein gutes Wochenende

Für Kimi Räikkönen und das McLaren Team war die Enttäuschung nach dem Ausfall in der letzen Runde am Nürburgring riesengroß. Nun hofft der Finne auf eine Wiedergutmachung in Kanada.

"Der 'Circuit Gilles Villeneuve' ist eine der schnellsten Strecken, auf denen wir fahren", erklärte Räikkönen. "Auf der Gegengeraden erreichen wir Geschwindigkeiten bis 320 km/h. Das bedeutet aber auch, dass man hart bremsen muss, und daher fahren wir mit größeren Bremsenkühlungen als sonst und haben sein Setup, das uns beim Bremsen eine gute Stabilität gibt. Wenn man den kanadischen Kurs mit anderen Pisten vergleicht, so wäre er Imola am ähnlichsten. Und zu dessen Charakteristiken hat der MP4-20, trotz des Ergebnisses, gut gepasst. Daher hoffen wir auf ein gutes Wochenende. Allerdings gehen wir am Samstag recht früh in das Qualifying. Das wird ein Nachteil sein, denn diese Strecke ist immer sehr staubig."


4.6.2005

Kimi dominiert bei Silverstone Test

Am letzten Tag der Testfahrten in Silverstone hatten die anwesenden Teams mit dem typisch britischen Wetter zu kämpfen. Für Kimi Räikkönen war dies aber kein Hindernis um der Konkurrenz davon zu fahren.

An der Seite von Kimi Räikkönen testete heute sein Teamkollege Juan Pablo Montoya für McLaren Mercedes. Beide führten wie in den vergangenen zwei Tagen Reifentests für Michelin und Arbeiten am Set Up für die nächsten Rennen durch. Der Finne spulte heute insgesamt 82 Runden mit seinem McLaren MP4-20 ab und fuhr dabei in 1:16.953 Minuten die schnellste Zeit des Tages. Damit war er 1.622 Sekunden schneller als der zweitplazierte Ralf Schumacher im Toyota.

"Ich bin sehr zufrieden damit, wie der Test in dieser Woche verlief. Ich führte unser geplantes Programm ohne Probleme durch und erzielte positive Ergebnisse. Mit meinem Motor habe ich gestern und heute über 951 km zurückgelegt und an allen drei Testtagen waren es 1275 km. Nun freue ich mich, wenn ich nächsten Freitag in Montreal wieder zurück auf der Strecke bin."

Testzeiten aus Silverstone im Überblick:

Platz Fahrer (Team) Reifen Zeit Runden
1. Kimi Räikkönen (McLaren) M 1:16.953 82
2. Ralf Schumacher (Toyota) M 1:18.575 81
3. Jarno Trulli (Toyota) M 1:18.856 79
4. Giancarlo Fisichella (Renault) M 1:19.126 85
5. Juan Pablo Montoya (McLaren) M 1:19.163 59
6. Mark Webber (Williams) M 1:19.618 81
7. Fernando Alonso (Renault) M 1:19.714 82
8. David Coulthard (Red Bull) M 1:19.928 70
9. Nico Rosberg (Williams) M 1:19.949 70
10. Christian Klien (Red Bull) M 1:20.151 68
11. Rubens Barrichello (Ferrari) B 1:20.155 73




30.5.2005

Muss erst ein Pilot sterben?

Die Formel 1 in der Reifen-Falle: Eigentlich sollte die neue Reifenregel die Königsklasse sicherer machen, tatsächlich bringt sie die Fahrer in Lebensgefahr. Letzte Runde beim Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring: Der Führende Kimi Räikkönen rast mit Tempo 300 die Start- und Zielgerade herunter als beim Anbremsen vor dem 'Castrol S' die vordere, rechte Radaufhängung an seinem McLaren-Mercedes bricht. Räikönen ist nur noch Passagier seines Silberpfeils, rauscht ungebremst in die Reifenstapel und räumt fast noch Jenson Button ab.

Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der 'Iceman' mit Buttons BAR-Honda kollidiert wäre. Grund für die lebensgefährliche Situation: Starke Vibrationen ausgelöst durch einen Bremsplatten am rechten Vorderreifen. Räikkönen: "Die Vibrationen waren so stark, dass ich teilweise überhaupt nichts mehr gesehen habe." Die letzten 15 Runden des Rennens war der Silberpfeil nahezu unfahrbar. "Wir wussten seit Kimis letztem Boxenstopp, dass er vielleicht nicht ins Ziel kommt, aber wir waren machtlos", erzählte Haug mit versteinerter Miene.

*schluck*

25.5.2005

"Silberpfeile" wollen weiter auf der Erfolgswelle reiten
Mit zwei Siegen in Folge reist das McLaren-Mercedes-Team zum siebten Rennen der Saison 2005 an den Nürburgring. Kimi Räikkönen, der in Barcelona und Monte Carlo gewinnen konnte, möchte auch auf dem heimischen Boden von Mercedes weiter Boden auf Fernando Alonso gutmachen. Juan-Pablo Montoya hingegen möchte auf seinen Teamkollegen aufholen. Den dritten MP4-20-Boliden am Freitag wird, wie auch in Monaco, Testfahrer Alexander Wurz pilotieren.

"Nach einem solch großartigen Ergebnis in Monaco freue ich mich wirklich darauf, an diesem Wochenende wieder ein Rennen zu bestreiten", erklärte Räikkönen. "Das Paket des MP4-20 funktioniert nun richtig gut und hoffentlich sind wir auch in Deutschland wieder konkurrenzfähig. Der Nürburgring bietet viel Grip und wir fahren mit mittleren Abtriebswerten, da es viele verschiedene Kurven, Geraden und Haarnadeln gibt. In dieser Weise unterscheidet er sich komplett von Monaco und die Strecke ist natürlich schneller, auch wenn sie nicht zu den schnellsten zählt. Es macht Spaß dort zu fahren, und hoffentlich können wir vor dem heimischen Publikum von Mercedes ein aufregendes Rennen zeigen."


23.5.2005

Räikkönen im besten Silberpfeil aller Zeiten

Kimi Räikkönen ist heiß auf seinen ersten WM-Titel, doch ansonsten lässt den 'Iceman' fast alles kalt. Nur allzu drängende Fragen können den Finnen aus der Ruhe bringen. Als ein Journalist vor dem Formel-1-Klassiker in Monaco wissen wollte, was ihn außerhalb der Rennpiste so richtig verärgern könne, antwortete der Finne kurz angebunden: "Wenn Sie mich weiter danach fragen."

Ein sportliches Ausrufezeichen will er im McLaren-Mercedes an diesem Sonntag (14.00 Uhr/ live bei sport.de und RTL) beim sechsten WM-Lauf setzen. "Wir werden um die WM kämpfen", sagte Räikkönen, der 27 Punkte hinter dem spanischen WM-Spitzenreiter Fernando Alonso (Renault) lauert, "wir geben unser Bestes und wir haben nichts zu verlieren." Mächtig Selbstvertrauen tankte der Finne vor allem durch seinen Sieg vor zwei Wochen in Barcelona, Räikkönens erst drittem Grand-Prix-Erfolg insgesamt. Zudem gehe er in den engen Gassen der monegassischen Fürstentums mit dem besten Auto an den Start, das er dort jemals gehabt habe. "Allerdings ist das keine Garantie für den Sieg", sagte Räikkönen.

Gehandelt wird der 25-Jährige, der am 4. März 2001 in Australien bei seinem Formel-1-Debüt im Sauber-Petronas als Sechster gleich in Punkteränge fuhr und vor zwei Jahren im Silberpfeil den Vize-WM-Titel holte, auch als möglicher Nachfolger von Rekordweltmeister Michael Schumacher bei Ferrari. Allerdings heizt der coole Finne die Gerüchte nicht weiter an. Daran, so sagt Räikkönen, denke er nicht. "Das Wichtigste für mich ist es, in einem Siegerteam zu fahren. Ich will immer im besten Team sein. Im Moment fühle ich mich bei McLaren-Mercedes sehr wohl", betonte er. Und von einem besonderen Duell mit Schumacher will Räikkönen auch nichts wissen. Michael sei ein Gegner wie die anderen. Allerdings seien diese dazu da, um geschlagen zu werden.

Den Finnen wirft so schnell nichts um. Vor einer Woche ließ er sich im topmodischen schneeweißen Anzug bei 'Wetten, dass..?' auch von Glamour-Girl Paris Hilton nicht aus der Ruhe bringen. Dennoch stören Räikkönen die Schlagzeilen in seiner Heimat, denen zufolge er ein recht trinkfreudiger und gern gesehener Partygast sei. Er habe den Eindruck gehabt, "dass mich einige Zeitungen wie eine Art Kriminellen darstellten. Dabei habe ich niemandem geschadet, niemanden geschlagen", stellt er klar.

8.5.2005

Räikkönen siegt, Schumacher raus

Kimi Räikkönen hat die Dominanz von Renault gebrochen: Der McLaren-Mercedes feierte beim Großen Preis von Spanien einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg. Der spanische WM-Führende Fernando Alonso hielt sich nach drei Erfolgen in Serie mit einem zweiten Rang schadlos. Michael Schumacher erlebte ein neuerliches Debakel.



26.4.2005

McLaren-Mercedes verliert seinen Technischen Direktor Adrian Newey. Zwar verlängerte der als 'Design-Guru' gefeierte Engländer seinen Vertrag, der im Sommer ausgelaufen wäre, noch einmal bis Jahresende, danach soll aber endgültig Schluss sein. "Ich will mir Lebensqualität kaufen", sagte der 46-Jährige in der Zeitschrift 'Motorsport aktuell'. Die gewonnene Freizeit will er seinem Hobby widmen: "Ich will Oldtimer-Rennen fahren, mit meinem Ford GT 40 und mit einem eben erst erstandenen Zweiliter-Abarth-Spyder, den damals Merzario gefahren hat", freut sich Newey auf seinen Vorruhestand.

Seine erfolgreichste Zeit hatte Newey beim Williams-Rennstall, bei dem er 1990 anheuerte. Zwischen 1991 und 1997 gewannen die von Newey konstruierten Williams-Renner 58 Grands Prix, fünf Konstrukteurs- und vier Fahrer-Weltmeisterschaften. Danach heuerte er bei McLaren-Mercedes an. Unter Neweys Federführung gewann Mika Häkkinen 1998 und 1999 den Fahrer-Titel. 1998 holte McLaren-Mercedes zudem den Konstrukteurs-Pokal



26.4.2005

Kimi Räikkönen kommt ein Verstoss gegen die finnische Strassenverkehrsordnung teuer zu stehen. Der Formel-1-Fahrer aus dem McLaren-Mercedes-Team muss wegen eines unerlaubten Transports 30 000 Euro bezahlen.

Räikkönen hatte auf seinem Gefährt drei Schneemobile geladen, als er im Februar 2004 auf dem Weg Richtung Helsinki von der Polizei gestoppt wurde. Beanstandet wurde nicht die Ladung, sondern die Distanz, die der Finne mit Wohnsitz Wollerau SZ zurücklegen wollte. Räikkönen besitzt lediglich den Führerausweis für Personenwagen, und mit diesem sind in Finnland Transporte nur über kürzere Strecken erlaubt.

27.4.2005

BAR Honda wird nach dem Grand Prix von San Marino mit massiven Betrugsvorwürfen belastet, die erhebliche Folgen für das Team haben könnten. Im schlimmsten Fall droht der Ausschluss aus der Weltmeisterschaft. Einem Bericht des Fachmagazins 'auto, motor und sport' zu Folge hat der britisch-japanische Rennstall in Imola einen Rennwagen mit einem geheimen Zusatztank eingesetzt.

Dieser Tank, der in den eigentlichen Tank eingebaut sein soll, war in den dem Internationalen Automobilweltverband (FIA) übermittelten Konstruktionszeichnungen nicht enthalten. Die FIA vermutet, dass der Zusatztank dazu dient, den Rennwagen kurz vor Ende des Rennens auf das geforderte Mindestgewicht von 600 Kilogramm (inklusive Fahrer) zu trimmen. Im Rennen dagegen wären die Piloten zumindest teilweise untergewichtig unterwegs. Vorteil: Ein leichteres Auto ist schneller und schont die Reifen. Außerdem ermöglicht ein zusätzlicher Tank einen späteren ersten Tanksto



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