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9.3.2006

Quelle: www.f1Total.com

Räikkönen: "Sind in besserer Position als vor einem Monat"

09. März 2006 - 17:38 Uhr

Der amtierende Vizeweltmeister bedauert nicht, was 2005 passiert ist, und hofft, dass sein Mercedes-V8-Motor stark und zuverlässig sein wird

Frage: "Kimi, mit welchen Gefühlen gehst du in die neue Saison?"
Kimi Räikkönen: "Ich glaube nicht, dass wir schon dort sind, wo wir gerne sein möchten, aber wir sind in einer viel besseren Position als vor einem Monat. Manchmal waren wir ziemlich schnell, aber Renault und Honda könnten schneller als wir sein. Es hängt davon ab, ob wir alles aussortiert bekommen, denn dann könnten wir um Siege mitfahren. Wir werden unser Bestes geben und sehen, wo wir dann landen."

Frage: "Wie siehst du im Nachhinein die Vorfälle des Vorjahres und was erwartest du dir von der bevorstehenden Saison?"
Räikkönen: "Wir werden dieses Jahr einfach unser Bestes geben. Das vergangene Jahr ist vorbei - und was das nächste bringen wird, weiß ich noch nicht. Es wird mit den neuen Regeln sicher ein interessantes Jahr, gerade die ersten paar Rennen, die schwieriger sein werden als die danach. Aber warten wir ab."


Frage: "Gibt es Dinge, die dir Sorgen bereiten? Du sagst ja, es ist besser als noch vor einem Monat..."
Räikkönen: "Ich mache mir über nichts spezielle Sorgen, aber natürlich hätten wir gerne ein bisschen mehr Zeit gehabt. Schön ist aber, dass wir jetzt endlich wieder Rennen fahren. Wir hatten wie gesagt einige Probleme mit dem Motor, aber wir haben die Situation verbessert und scheinen die Probleme in den Griff zu bekommen. Nur weiß man halt nie, wie es dann im Rennen aussieht. Ich denke, es sollte passen, aber wer weiß?"

Frage: "Hast du jetzt mehr Spaß am Fahren, wo die 2,4-Liter-V8-Motoren Vorschrift sind?"
Räikkönen: "Ja, denn wir sind ein bisschen langsamer auf den Geraden, aber in den Kurven sind wir in etwa genauso schnell wie in den vergangenen Jahren. Ich musste meinen Fahrstil überhaupt nicht anpassen. Man versucht einfach, so schnell wie möglich zu fahren. Natürlich haben wir nicht so viel Drehmoment wie mit dem V10, es gibt auch in anderen Bereichen Veränderungen, aber allzu viel ist nicht anders geworden."

Frage: "Wir haben dieses Jahr einige Neulinge in der Formel 1. Welchen Rat gibst du ihnen mit auf den Weg?"
Räikkönen: "Hoffentlich lassen sie mich überrunden, wenn ich hinter ihnen bin!"


Frage: "Alles redet von dir, Fernando Alonso und Michael Schumacher. Seid ihr die drei großen Titelfavoriten?"
Räikkönen: "Ich wünschte schon, aber das kann man nicht genau sagen. Es hängt von den Autos ab, wie es laufen wird. Natürlich wollen wir alle die Weltmeisterschaft gewinnen. Wir alle werden unser Bestes geben."

Frage: "Das neue Qualifikationsformat scheint sehr kompliziert zu sein. Machst du dir Sorgen, dass es wieder geändert werden könnte?"
Räikkönen: "Es wird ganz interessant. Wir werden ein paar Rennen brauchen, um alle Mechanismen perfekt zu verstehen. Zwischen den Sessions liegen nur jeweils fünf Minuten, daher denke ich, dass viele Leute umherschwirren werden. Es wird aber schon okay sein."

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19.5.2005

Quelle: www.gmx.de

Frage: "Kimi, vor uns liegen vier Rennen in fünf Wochen. Wie bereitet man sich als Fahrer auf so etwas vor?"

Kimi Räikkönen: "Ich mache nichts anders als bei anderen Rennen. Für mich ist es okay, denn ich bin Rennfahrer und fahre gerne Rennen. Wenn einmal eines nicht nach Wunsch läuft, kommt man so wenigstens schnell darüber hinweg."

Frage: "Die Fortschritte des Teams bisher waren sehr gut, nicht wahr?"

Räikkönen: "Ja. Die ersten Rennen waren schwierig, außerdem hatte ich ständig Pech, aber als wir nach Europa gekommen sind, bekamen wir einige neue Teile. Dadurch sind wir viel besser geworden, speziell beim letzten Rennen, als wir einen neuen Motor hatten. Es kommen ständig neue Teile herein. Wenn das so weitergeht, können wir das Auto ständig schneller machen."

Frage: "2003 lief es in Monaco ganz gut für dich, ansonsten aber nicht so. Was hältst du von diesem Rennen?"

Räikkönen: "Ich mag es. Letztes Jahr hatten wir einfach nicht das Auto, um ganz vorne mitzufahren, aber bis zum Motorproblem lief es ganz gut. Ich fühle mich gut, bin zuversichtlich. Ich habe das beste Auto, mit dem ich je in Monaco gefahren bin. Wenn ich daran denke, wie gut wir letztes Jahr mit einem schlechten Auto waren, dann müssten wir dabei sein, aber erst einmal müssen wir alles hinbekommen."

Frage: "Ist das beste Auto für Barcelona automatisch auch das beste Auto für Monaco?"

Räikkönen: "Nicht wirklich. Der Unterschied zwischen den beiden Strecken ist groß. Hier braucht man sehr gute Traktion. Ich erwarte die Renaults sehr stark, denn die haben gute Traktion und waren letztes Jahr hier konkurrenzfähig, aber wenn es für uns gut läuft, können wir auch um den Sieg mitkämpfen."

Frage: "Glaubst du, dass sich die Weltmeisterschaft zwischen dir und Renault entscheiden wird? Oder hast du auch Ferrari noch auf der Rechnung?"

Räikkönen: "Ich weiß es nicht. Es ist noch zu früh, dazu etwas zu sagen. Es sind noch viele Rennen zu fahren, in denen alles passieren kann. Wir sind weit hinter Renault, aber wenn sie einmal ein paar schlechte Rennen haben, kann sich das sehr schnell drehen. Ferrari darf man sowieso nie abschreiben, aber auch die anderen Teams nicht. Warten wir ab."

Frage: "Viele Experten sagen, dass Barcelona die Strecke ist, die die Stärken der Autos am besten aufzeigt. Glaubst du, dass du das Material hast, um Fernando Alonso herauszufordern?"

Räikkönen: "Das Auto war in den letzten beiden Rennen gut. In Barcelona und Imola waren wir gleich schnell. Für Barcelona haben wir noch einmal neue Teile bekommen. Wir haben nicht viel zu verlieren, wollen so viele Punkte wie möglich holen und zur Spitze aufschließen. Wir geben unser Bestes."

Frage: "Was sagst du zur Situation von Michael Schumacher?"

Räikkönen: "Wenn man die Michelin-Reifen auf ihr Auto montieren würde, wären sie vorne. Sie haben Probleme mit ihren Reifen, aber es kann sein, dass sie für diese Strecke neue Reifen haben. Dann können sie gewinnen. Man muss da abwarten."

Frage: "Warst du schon einmal so wütend, dass du herumgesprungen bist und geschrieen hast?"

Räikkönen: "Ja, schon oft - wenn man nicht glücklich ist oder ausfällt zum Beispiel. Aber meistens passiert so etwas im normalen Leben, im Rennsport kaum."

Frage: "Kannst du uns ein Beispiel geben?"

Räikkönen: "Nein, nicht wirklich."

Frage: "Was sind Dinge, die dich auf die Palme treiben können?"

Räikkönen: "Wenn mir weiterhin solche Fragen gestellt werden, werdet ihr es sehen (lacht)!"

Frage: "Im Ernst, was sind das für Dinge? Du giltst ja als sehr cool und ruhig."

Räikkönen: "Ganz normale Dinge machen mich wütend. Das hängt von der Situation ab. Wenn jemand daherkommt und mir eine knallt, werde ich natürlich wütend!"

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Interview für "Auto, Motor, Sport" 2003

"Ich mag zweite Plätze nicht besonders"
Kimi Räikkönen (23) wurde 2003 Vize-Weltmeister. Wie verkraftet er diese Niederlage? Was lief bei McLaren-Mercedes falsch? Wie geht's nun weiter?

AUTO BILD motorsport: Herr Räikkönen, wie groß ist Ihre Enttäuschung über die knapp verpasste Weltmeisterschaft?

Kimi Räikkönen : Nicht sehr groß. Ich hatte in Suzuka keine Siegchance. Mein Auto hat unter- und übersteuert. Vielleicht wäre eine Drei-Stopp-Strategie besser gewesen, das ist aber letztlich egal. Gratulation an Michael und sein Team!

Was bedeutet Ihnen denn der Vize-WM-Titel?

K: Nicht so viel, wie Sie vielleicht erwarten. Denn zweite Plätze vergessen die Leute im Gegensatz zu gewonnenen Titeln nach ein paar Wochen.
Siege sind also wichtig wegen des Ruhms? Nein, ich will einfach der Beste sein. Nur wenn ich dieses Gefühl habe, dann kann ich mich wirklich freuen.

Der Beste zu sein: Woher kommt dieser Antrieb?

K:Den hatte ich schon immer.

Ist das nicht anstrengend?

K:Nein. Das ist mein Antrieb. Sonst wäre ich wohl langsamer.

Ihr abschließendes Saisonfazit?

K:Gut, überraschend gut sogar. Nach 2002, als ich nicht allzu oft ins Ziel kam, hatte ich keine großen Hoffnungen. Ich wollte häufiger ankommen, was kein besonders ehrgeiziges Ziel war. Ich wollte insgesamt besser abschneiden und ein Rennen gewinnen. All das habe ich mit McLaren-Mercedes geschafft.

Was haben Sie außer Ihrem ersten Sieg noch in guter Erinnerung?

K:Meine Pole-Positionen auf dem Nürburgring und in Indianapolis zum Beispiel.

Denen keine Siege folgten. Wie groß war der Ärger?

K:Riesig, denn unser größter Gegner, Michael Schumacher, hat fast jedes Rennen auf einem Spitzenplatz beendet und beständig gepunktet. Deshalb fielen mein Ausfall auf dem Nürburgring und der Startunfall in Hockenheim schwer ins Gewicht, zumal ich beide Rennen hätte gewinnen können. Ich hätte lieber öfter gewonnen. Wie schon gesagt: Ich mag zweite Plätze nicht besonders.

Wie verlief die technische Entwicklung im Team?

K: Erfreulich, besonders für den Italien-GP: In Monza bekamen wir ein neues Aerodynamik- und Motorenpaket. Und dazu beständig spürbar verbesserte Motorstufen von Mercedes-Benz.

War es nicht enttäuschend, vergeblich auf das neue Auto, den McLaren-Mercedes MP 4-18, zu warten?

K: Nein. Die Parallelentwicklung an beiden Autos hat zeitweise dazu geführt, dass wir das Einsatzauto, den MP 4-17 D, nicht schnell genug weiterentwickelt haben und etwas stagnierten. Aber letztlich kam uns die Arbeit am MP 4-18 zugute, denn sie floss teilweise in den 17er mit ein und machte uns schneller.

War Ihr Silberpfeil übers Jahr genauso gut wie Schumis Ferrari?

K: Das Kräfteverhältnis wechselte ständig, das Wetter und die Reifen auch. Vielleicht war unser Auto nicht das beste im Feld, der BMW-Williams war phasenweise stärker. Ich habe aber nicht das Gefühl, insgesamt technisch im Nachteil gewesen zu sein.

Auch nicht durch die Änderung der Reifenregeln zum Monza-GP, ab dem Ihr Lieferant Michelin schmalere Laufflächen bauen musste?

K: Nein, die Walzen wurden eher noch besser als vorher, auf jeden Fall aber konstanter.

Haben Sie außer Erfahrungsrückstand fahrerisch Nachteile gegenüber Schumi?

K:Nicht, dass ich wüsste. Aber sein Erfahrungsvorsprung ist wertvoll genug. Durch Erfahrung kann man in bestimmten Rennsituationen automatisch besser reagieren, weil man sie schon mal erlebt hat. Es gibt ja wenig, was Michael Schumacher noch nicht erlebt hat.

Hat es Ihnen denn geholfen, im Team gegenüber David Coulthard zu dominieren?

K:Technisch bestimmt nicht. McLaren-Mercedes kann zwei Fahrer technisch absolut gleich ausrüsten. Für das persönliche Gefühl ist es natürlich hilfreich zu wissen, dass man intern die Nase vorn hat.

Was erwarten Sie für 2004?

K: Dass wir uns über den Winter ähnlich oder noch mehr steigern als im letzten Winter. Das wird eine Freude, bald zu testen, denn jetzt kommen neue Teile. Außerdem mag ich die Testarbeit. Das ist entspannter, weil man da konzentrierter arbeiten kann als bei den Rennen.

Mal ehrlich, Eismann: Was kann Sie nervös machen?

K: Das dauert. Aber offen gestanden habe ich vor der Qualifikation ab und zu ein bisschen erhöhten Puls.

Wer kann Ihnen 2004 außer Ferrari und BMW noch gefährlich werden?

K: Alonso. Auch wenn ich hoffe, dass Renault nicht noch einmal so einen Sprung hinlegt wie 2003. Aber Alonso ist immer gut unterwegs. Bei uns beiden kommt es auch darauf an, wie wir uns persönlich entwickeln.

Und Montoya, Ihr angeblich nächster Teamkollege?

K: Der macht mir keine Angst.

Ralf Schumacher sagt: Es war noch nie leichter, Weltmeister zu werden, als 2003.

K: Es war sicher schon schwieriger. Und leichter wird es 2004 bestimmt nicht.



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